Neuigkeiten 2018

Unter diesem Menupunkt sollen Neuigkeiten oder Besonderheiten vorgestellt werden.
Unter Neuigkeiten verstehe ich z.B. ein neues Gerät für die Sammlung oder neue Technische Unterlagen usw.
Falls es keine Neuigkeiten gibt, stellen wir Besonderheiten vor, wie z.B. Zwillingsgeräte in den Ausführungen Wechselstrom und Gleichstrom, EM 650 / ED 400 usw.

Monatsthema für den Monat Oktober 2018:

Sony Batterie für den Micro TV 5 – 303E

1963 kostete diese Batterie 120,- DM, der Luxus TV 990,- DM und das UHF-Teil 195,- DM.
Diese Batterie kann ich hier dank Cuby Volker heute vorstellen. Auf Grund der Seltenheit und des Alters dieser Batterie ist auch wenig darüber bekannt. Die Batterie ist gemäß Aufschrift wiederaufladbar, somit müsste es auch ein Ladegerät dazu geben. Bezugnehmend auf die Größe und das Gewicht habe ich die Leistung geschätzt. Lt. Typenschild hat der Fernseher bei 12V Nennspannung eine Leistungsaufnahme von 10 Watt, was eine Batterielaufzeit von ca. 5 bis 6 Std. entspricht. In der Vorstellung im HOBBY Heft von 1964 schreibt man noch von einer aufladbaren Batterie mit 2 x 6 Volt und einer 4,5stündigen Betriebszeit. In der Werbung sieht man häufig sehr niedrige Dollarpreise, der Kurs war jedoch in 1964 pro Dollar = 4,- DM.

Ein Herstellungsdatum hat die Batterie leider nicht und ob sie noch funktioniert, möchte ich lieber nicht testen.

Sony Batterie

BezeichnungWert
Hersteller:UNION CARBIDE
Fertigung:Made in USA
Spannung:13,5 Volt
Type:564 Alkaline
Leistung:geschätzt 5Ah
Gewicht:2,5 kg ohne Koffer
Maße LxBxH:210x70x148mm
Baujahr:ab ca. 1963

Monatsthema für den Monat September 2018:

EG 550

In der Honda-Historie findet man einen 550er unter EC550 mitte der 80er Jahre, das sagt aber nichts aus, da auch viele andere Modelle dort fehlen, bzw. andere Ländercodes haben. In meinen Prospekten konnte ich ihn jedoch im Jahr 1985 finden, jedoch ohne ausreichende Daten.

Das Gerät hat glücklicherweise ein Typenschild, wonach er eine Dauerleistung von 550kVA und eine Spitzenleistung von 650kVA hat. Im Prospekt wird er mit 0,45/0,55kW angegeben. Man achte dabei auf die Unterschiede zwischen kVA und kW. (siehe Monatsthema Nov.2017).
Für die Zeit übliche 220V 50Hz und einen 12VDC Ausgang mit 8,3Amp.

Der Generator wird von einem G100 mit 83ccm und 1,64kW/4200Umin angetrieben.


Monatsthema für den Monat August 2018:

Honda Diesel Generator E4000E

Nun steht er endlich in meiner Garage, nach 2 x 750km an einem Stück. Bremen- Schweizer Grenze, wieder mal waren es die Schweizer, die einen hervorragenden E4000E stehen hatten. Er soll mal auf dem Züricher Flughafen gestanden haben, mit nur 30min Laufzeit pro Jahr. So sieht er auch aus, lediglich die Schweizer Steckdosen sind nachgerüstet worden. In den nächsten Wochen bekommt er noch eine Pflege und auch die Steckdosen verschwinden. Mit der neuen Motorrad-Batterie und einer Vorglühzeit springt er super an. Der E4000E hat natürlich auch sein Gewicht, mit 195kg ist schwer zu bewegen. Die kleinen Räder verlangen nach einem glatten Boden, sodass ich ihm wahrscheinlich ein Zusatzfahrgestell mit großer Luftbereifung verpassen werde, einschließlich Lenkachse.

Dank USA und Freunden verfüge ich inzwischen auch über eine gute Dokumentation. Anhand der Unterlagen könnte das Baujahr von 1969 bis Anfang der 70er Jahre sein.
Zu diesem Gerät wird es künftig sicherlich noch Infos geben. Nun genießen Sie erstmal die Fotos.

Burkhard Badtke


Monatsthema für den Monat Juli 2018:

Dokumentation

Anhand der Fragen nach Handbüchern zu bestimmten Stromerzeugern stelle ich einen nicht gerade geringen Bedarf fest und habe mich entschieden, einen extra Menüpunkt einzufügen. Bitte darauf achten, dass es nicht alle Dokumentationen in Deutscher Sprache gibt. Viele Handbücher sind sogar 4-sprachig, was jeweils auf der Titelseite zu sehen ist. Bei seltenen Geräten kann es auch schon mal sein, dass eine Bedienungsanleitung nur in Niederländisch oder Französisch vorliegt. Als Sammler handele ich nicht mit der Dokumentation, will aber anderen Sammlern gerne helfen. Bei Bedarf bitte eine Mail an info@vintagepower.de senden. Neben den Bedienungsanleitungen (Owner‘s Manual) gibt es zu den Geräten auch noch ein Werkstatthandbuch (Shop Manual) und einen Teile-Katalog (Parts List/Parts Catalogue). Zu diesen 3 Standardwerken gibt es noch Nachträge zum Werkstatthandbuch oder auch separate Elektrohandbücher für den Generatorteil.

Von meinen neuen Zugängen aus USA und anderen Quellen habe ich hier jeweils die Titelseite abgebildet.


Monatsthema für den Monat Juni 2018:

EG 1500

In der Honda-Historie findet man ihn unter ERxxxx, das sagt aber nichts aus, da auch viele andere Modelle dort fehlen, bzw. andere Ländercodes haben. Schaut man sich den Aufbau an, wird man feststellen, dass er beim Googlen mit unterschiedlichen Griffen zu finden ist. Die mir vorliegenden Bedienungsanleitungen von 1971 und 1977 weisen unterschiedliche Motoren und Leistungen auf. So hat der EG 1500 von 1971 einen G42 mit 171ccm und max. 1.200KVA, der EG 1500 von 1977 einen G200 mit 197ccm und max. 1.500KVA. Mal haben sie einen Spannungsmesser, mal einen Frequenzmesser eingebaut. Die Trockengewichte sind mit ca. 34 und 43kg angegeben. Auch unterschiedliche Tanks sind auf den Fotos zu sehen.

Im September erscheint ein Bericht über den kleineren Bruder EG 550 mit einem G100-Motor.


Monatsthema für den Monat April & Mai 2018:

3 x EX350 und EX500 im Vergleich

Gleich 3 unterschiedliche Modelle vom EX350 kann ich hier vorstellen, dazu noch der leistungsstärkere Bruder EX500. Nach den Seriennummern liegt der EX350 mit gerader Front in etwa mit dem EX350 + Zusatztank gleich, beide Modelle laufen auf Gemisch 50:1 und dürften aus Ende der 80er Jahre sein. Leider hat man bei Honda nur selten ein Herstellungsjahr auf das Typenschild gedruckt. Der EX350 mit schräger Front verfügt über eine Baujahrangabe von 1998, interessant ist, dass er schon auf ein Gemisch 100:1 läuft, ebenso derEX500. Der durch die schräge Front gewonnene Platz wurde für einen zusätzlichen Netzfilter verwendet, um den Anforderungen der elektronischen Geräte gerecht zu werden.

Interessant ist dabei, dass in allen Dokumentationen immer nur die gerade Front auftaucht.

Wie ich schon in meinen vorherigen Themen geschrieben habe, hat der EX500 keinen 12VDC Ausgang zum Batterieladen. Der EX500 ist inzwischen genauso selten anzutreffen, wie ein EX350mit Zusatztank. Ebenso interessant ist für den Sammler ist die neue Version mit Gemisch 100:1.


Monatsthema für den Monat März 2018:

Honda F800 Einachser (Zugmaschine) – Gespann

Die Honda Zugmaschine wurde schon ausführlich in Greg´sEinachser Forum vorgestellt. Als Projekt mit Straßenzulassung habe ich die Honda Zugmaschine F800 mit einem gebremsten ELLEBI-Anhänger kombiniert. Die ABE vom F800 schreibt die Bedingungen für einen Anhänger vor. So muss der Anhänger z.B. über eine Hand- und Fußbremse verfügen. Bei der Elektrik wird eine Hupe und eine Beleuchtungsanlage (außer Bremslicht) verlangt, ebenso eine eigene Batterie. Ganz wichtig ist eine bauartgenehmigte Zugdeichsel.

Da ich das Gespann im öffentlichen Straßenverkehr benutzen möchte, habe ich alles TÜV Abnehmen lassen, Angemeldet und versichert. Leider hat die Batterie im Anhänger nur eine begrenzte Kapazität, sodass ich eine Drehstromlichtmaschine verbaut und über die Zapfwelle angetrieben habe.

Die gesamte Elektrik entspricht quasi die eines PKW, also mit Zündschloss, Kontrolllampen, Beleuchtung usw. Der Anhänger verfügt bereits über eine Auflaufbremse und hat somit auch eine Handbremse. Die geforderte Fußbremse ließ sich ohne großen Aufwand montieren und mit der Auflaufbremse verbinden. Schon bei der ersten Probefahrt stellte ich fest, dass ein Rückspiegel erforderlich ist, den ich in kürze um einen Zweiten ergänzen werde.

Die Ausfahrten machen großen Spaß, geplant ist eine Mosel-Tour! Zur Darstellung der Technik habe ich einige Fotos beigefügt. Besonders anmerken möchte ich, dass der Anhänger sowohl für den PKW-Betrieb, wie auch für das Gespann zugelassen ist.

Fragen zu den TÜV-Abnahmen oder zu sonstigen Themen können gerne per Mail gestellt werden.


Monatsthema für den Monat Februar 2018:

Honda Diesel Generatoren

Eigentlich hatten mich die Diesel-Stromerzeuger/Generatoren nicht weiter interessiert, da zu groß, zu schwer, sind laut und stinken.

Heute ärger ich mich, dass ich ein Angebot aus Mannheim ausgeschlagen habe, weiß ich doch heute, dass sie recht selten sind. Neue Geräte gibt es natürlich von Honda immer noch, riesige Blechkisten schallgedämmt z.B. EX4D. Die alten Modelle, um die es für den Sammler geht, heißen GD90, GD100, E3000 und E4000/E4000E.

In Fremdfabrikaten wie z.B. Pramac findet man die bekannten Dieselmotoren GD320/321 + GD410/411, wobei die Nr. auch den Hubraum wiederspiegelt, Leistung 7 bzw. 9PS. Im Gegensatz zu den alten Geräten GD90 bis E4000 mit 2-Zylinder V-Motor (Vorkammer-Einspritzung), sind die neueren Modelle GD320 bis 411 nur Einzylinder mit Direkteinspritzung.

Immerhin hatte ich Glück und konnte bei mir in der Nähe einen GD321-Standmotor erwerben, sprang er doch nach 2-jähriger Standzeit im Regal beim ersten Zug an.

Im Netz findet man auch diverse Fotos, die ich wegen des Kopierschutzes nicht verwenden möchte. Immerhin war es möglich, die Bedienungsanleitungen und ein Prospekt aus den USA zu erwerben, die ich mit freundlicher Unterstützung von Jan aus Dänemark hier abbilden kann. Auch in Youtube kann man Filmchen zu diesem Thema finden. Anscheinend wurden die V2-Motoren auch schon für den Einbau in Motorrädern verwendet. Ein weiterer Ankaufversuch eines guten E4000E aus der Schweiz ist leider am Preis gescheitert. Dabei konnte ich jedoch erfahren, dass die Geräte bei der Schweizer Feuerwehr verwendet wurden. Für Interessenten will ich hier noch die Gewichte erwähnen. So ein GD321-Motor wiegt schon 50kg, der E3000 ca. 162kg, ein E4000E ca. 185kg. In den nächsten Tagen werde ich den Katalog um diese ganzen Diesel-Modelle erweitern, sodass dann auch die Technischen Daten zur Verfügung stehen. Ich würde mich auch über weitere Information von meinen Homepage-Besuchern freuen!


Monatsthema für den Monat Januar 2018:

Dokumentation

Zum Jahresbeginn 2018 will ich mal das Thema Dokumentation auf greifen. Wer kennt das nicht, man kauf ein Gebrauchtgerät und was fehlt, ist die Bedienungsanleitung. Ich schätze mal, dass die zu 80% fehlen.

Neben den Bedienungsanleitungen (Owner‘s Manual) gibt es zu den Geräten auch noch ein Werkstatthandbuch (Shop Manual) und einen Teile-Katalog (Parts List/Parts Catalogue). Zu diesen 3 Standardwerken gibt es noch Nachträge zum Werkstatthandbuch oder auch separate Elektrohandbücher für den Generatorteil.

Umso älter das Gerät ist, umso schlechter bekommt man die passende Dokumentation. Da ist Hilfe unter den Sammlern gefragt und das zum Teil auch Weltweit. Viele Hefte wurden im Laufe der Jahre eingescannt und sind im PDF-Format zu bekommen, von den neueren Geräten auch direkt bei HONDA im Download.

Bitte auch grundsätzlich auf das Copyright des Herstellers achten.

So eine Sammlung an Dokumentationen passend zu den Geräten ist auch ganz schön kostspielig und zeitaufwendig. Erstmal die Suche im Internet, später das Einscannen und Verwalten der Originale. Die Kosten für seltene Exemplare liegen durchaus bei €30 bis €40,-. Neuere Exemplare oder nicht so seltene Hefte bekommt man auch schon ab €10,-. Viele Hefte bekommt man leider nur in den USA und da kommen noch ca. €20,- für Porto hinzu,so kommen für eine Sammlung schnell mal einige hundert Euro zusammen.

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